"Die Hitlerdiktatur ist zwar militärisch, aber nie ideologisch besiegt worden." (Ralph Giordano am 19.3.1997 in Braunschweig)

Spurensuche, warum?

 Wolfenbütteler Appell
zum Kampf gegen die AfD auch auf kommunaler Ebene!

Nur wenn bekannt ist, welchen unheilvollen Verlauf die Geschichte unter bestimmten Voraussetzungen nehmen kann, nur wenn die Auswirkungen einer menschenverachtenden Politik deutlich vor Augen stehen, ist man vor ihnen gewarnt und kann rechtzeitig einer Wiederholung vorbeugen. Gewaltherrschaft, wie sie in der Zeit von 1933 - 1945 auf deutschem Boden stattgefunden hat und in andere Länder getragen worden ist, wird sich nicht genau identisch wiederholen. In anderer Form ist sie jedoch bei Ignoranz historischer Erfahrungen jederzeit wieder möglich. Axel Richter, in: Das Unterkommando Vechelde des Konzentrationslagers Neuengamme, Vechelde 1985, S. 8.

Anlässlich des mit einem Theaterprojekt 2016 durchgeführten Gedenkens zu den Morden und Foltern in der Braunschweiger AOK 1933 war der Braunschweiger Historiker Ernst August Roloff (1926-2017) zum „Dritten Reich“ gefragt worden: "Halten Sie das auch heute noch für möglich?" Roloff, bekannt für gut überlegte Äußerungen, antwortete spontan: "Ja!"

2018 sagte der Politikwissenschaftler Claus Leggewie dem Kölner Stadt-Anzeiger: Wir sind heute wie damals in einer historischen Phase, in der die unzufriedenen Nicht-Wähler aus ihrer Schmollecke herauskommen und wieder zu politischen Akteuren werden. Das entspricht genau der Situation zwischen 1928 und 1930, als die anfangs noch kleine NSDAP das riesige Reservoir der Demokratie-Fernen in der Weimarer Republik anzapfte.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
bitte lesen im Menu links (Appell gegen AfD/Dateien zum Thema) einen kurzen Bericht über die Vorgänge in Braunschweig 1930, als dort mit einem Bündnis der Bürgerlichen und der NSDAP das Dritte Reich bereits zweieinhalb Jahre vor 1933 begann. Dazu finden Sie weitere Begründungen, warum der Kampf gegen die AfD auch auf kommunaler Ebene endlich aufgenommen werden muss. Wolfenbüttel, 6. September 2018.

Aktueller Aufruf der Katholiken zum Widerstand (8.9.2018)


Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg (CDU), hat die Alternative für Deutschland (AfD) als offen rechtsradikal bezeichnet und dazu aufgerufen, sie nicht zu wählen.

In einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Sternberg vor den anstehenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen: “Ich rufe zum übergreifenden Widerstand aller freiheitlich-demokratischen Kräfte auf. Es muss unmissverständlich deutlich werden: So etwas geht in diesem Land nicht, so etwas wählen wir nicht, so etwas wollen wir nicht.“

Sternberg zog Parallelen zum Aufstieg der NSDAP. “In der Endphase der Weimarer Republik gab es auch eine Partei, die in den Parlamenten saß, und die Ungeheuerlichkeiten in die Parlamente getragen hat.”









































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